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Wallfahtskirche der Barmherzigen Jungfrau von El Cobre

20 km westlich von Santiago liegt die Basilika El Cobre. Der Ort verdankt seinem Namen der ersten hier ansässigen Kupfermine, aus der bis heute gefördert wird.
Man kann im Tal auf der gegenüberliegende Seite die Mine sehen.


Die Maria von El Cobre nimmt im kubanischen Glauben, wo sich christliche Einflüsse mit afrikanischen (von den Sklaven) mischen, eine besondere Rolle. Sie ist Patronin aller Kubaner, unabhängig vom Glauben.


Nach El Cobre kommen katholische Pilger und Anhänger der Santeria - eine Religion in Lateinamerika, die aus dem Katholizismus stammt, mit Einflüssen afrikanischen Glaubens (vor allem der Stämme Joruba).
Seit dem 17 Jh. bitten die Pilger Mutter Gottes um Hilfe und Kraft bei Lösung der Probleme.


Es gibt mehrere Versionen der Geschichte.
Eine davon erzählt, dass die Heiligenfigur im Jahre 1612 von drei Jägern in der Bucht von Nippe gefunden wurde. Sie waren vom Rinderzuchtgut in Barajagua im Landesinneren zur Versorgung mit Salz für die Fleischkonservierung aus einer Saline auf der in der Bucht gelegenen Insel Cayo Francés geschickt worden. Später wurde die Figur nach El Cobre gebracht, dem Zentrum des königlichen Kupferbergbaus, dem das Rindergut gehörte.