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Nationalmuseum für Völkermord der Roten Khmer - Toul Sleng

Bürgerkrieg  1970-75


Die Roten Khmer wollten ein Land mit Lanwirtschaft und später Industrialisierung erschaffen. Dabei waren inteligente, gebildete Menschen nur ein unnötiger Balast. Sie wurden eliminiert. Dafür hat schon gereicht, dass jemand eine Brille getragen hat oder lesen konnte. Unerwünscht waren auch Kontakte (Verdacht reichte) mit fremden Elementen/Regierungen. Die Menschen wurden inhaftiert, gequält.
Schulen wurden geschloßen.
Die Städte wurden leer, Bewohner deportiert und gezwungen zu schweren Arbeiten unter unmenschlichen Bediengungen.
Jeglicher Besitz wurde verboten - nur einen Löffer durfte man haben.


Hier Gefängnis (ein Block) in früherer Schule.
Davor ein Galgen auf dem Menschen mit Kopf nach unten aufgehängt und in den Gefäßen ertränkt wurden.
Grausamkeit des Ortes zeigt schon eine Vorschrift: "Es ist verboten während Auspeitschungen und Elektroschocks zu weinen"
Von 17000 Inhaftierten haben 7 überlebt. Einige davon führen jetzt die Touristen durch das Museum.
Unser Reiseleiter hat die Zeit auch selbst mitgemacht, auf dem Land - und erzählte auch seine Erlebnisse.


Die Fotos in den Räumen haben ähnliche Szenen dokumentiert, die uns aus den deutschen Konzentrationslagern in Polen bekannt sind.

Nur wir sind zu Ende mitgegangen. U. und C. haben die Besichtigung abgebrochen. Die Geschichte kannten sie und wollten sich die Eindrücke des Urlaubs nicht kaputtmachen.


Aber auch dieser Ort hat Einsicht in die kambodschanische Bevölkerung gegeben.
ZB schaut man mit Ekel und Neugier auf gegrillte Insekten, Spinnen und andere Würmer - dabei haben die Menschen in dieser Zeit gelernt alles zu Essen, was sie am Leben gehalten hat.